Induktion nach Estabrooks

Test Induktion nach Estabrooks

George Estabrooks hat eine Induktionsmethode entwickelt, die darauf aufbaut, dass ein hypnotisches Phänomen nach dem anderen hervorgerufen wird. Er verfolgt dabei die Theorie, dass für die einzelnen hypnotischen Phänomene verschieden tiefe Trancezustände erforderlich sind., So läßt sich der Augenschluss und das „Nicht mehr Öffnen können der Augen“ schon in relativ leichter Trancetiefe produzieren; etwas tiefer muss der Klient sein, wenn eine Armkatalepsie hervorgerufen werden soll.

Estabrooks geht in folgender Reihenfolge vor:

  1. Schließen der Augen – Induzieren von Schlaf
  2. Steifheit des Arms
  3. Entspannung, Vertiefung des Schlafes
  4. Schwachwerden der Beine
  5. Entspannung, Vertiefung des Schlafes
  6. Automatisches Rotieren der Hände
  7. Entspannung, Vertiefung des Schlafes
  8. Sprechen im Schlaf
  9. Entspannung, Vertiefung des Schlafes
  10. Schlafwandeln
  11. Entspannung, Vertiefung des Schlafes
  12. Visuelle Halluzinationen
  13. Entspannung, Vertiefung des Schlafes
  14. Einfügen posthypnotischer Suggestiuonen
  15. Löschen der Test und Kurzzeitsuggestionen
  16. Aufwecken

Jedes erfolreich aufgerufenes hypnotisches Phänomen wirkt dabei als Convincer, durch den stufenweisen Aufbau kommt es sowohl zu Fraktionierungen, als auch zu einem ausgeprägten Compounding.
Auffallend ist, dass Estabrooks verbal immer wieder Schlaf suggeriert. Vielleicht reagiert der Klient darauf ganz gut, weil unser bewusster Verstand mit dem Zustand des Schlafes mehr anfangen kann, als mit dem Begriff Trance.
Die Methode ist gut zum Trainieren und Üben von Hypnose geeignet, aber bitte nur unter fachkundiger Anleitung!

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