KaWa

Denkwerkzeug: KaWa

Kreativ analografisch Wort assoziativ

Nein, ich meine natürlich nicht die Motorräder!
Ein KaWa ist ein Wortbild, eine kreative, analog-grafisch dargestellte Wort-Assoziation. Es ist im Prinzip auch KaWa DENKENeine ABC Liste, die sich aber auf die Buchstaben Ihres Themas reduziert. Mehr als ABC-Listen setzt es auf Bildhaftigkeit. Auch ein KaWa sollte eher spielerisch erstellt werden, was unserer Kreativität zugutekommt. Ebenfalls auf Assoziationen basiert, kommt es der bevorzugten Arbeitsweise unseres Gehirns zugute.

Titel-KAWA

Wichtig ist, dass durch KaWa.s nicht der „Ultimative Geistesblitz“ entstehen muss, mit dem Sie sofort reich, gescheit, schön oder berühmt werden, sondern es soll der Prozess gestartet werden, der Ihnen Ihr eigenes unbewusstes Wissen bewusst macht und weitere Denkvorgänge anregt.

 

Ein KaWa können Sie nutzen, zum Einstimmen auf ein Thema, als Zwischennotiz zu schriftlichen Lernstoffen, zur Auflockerung und Interessantmachung beim eigenen LernenKaWa KREATIV und auch Ihres Unterrichtes, sollten Sie einem Lehrberuf nachgehen. Machen Sie während des Unterrichtens immer wieder KaWa -Pausen. Dadurch bleiben Ihre Schüler besser beim Thema und merken sich mehr.
Auch zur Überbrückung von langweiligen Werbepausen im TV ist ein KaWa bestens geeignet. So trainieren Sie nebenbei Ihr Gehirn und Ihre Kreativität. Ganz ohne Zeitverlust.
Zeichnen Sie ein KaWa, wenn Sie über ein Thema nachdenken wollen. Dadurch werfen Sie die innere Denkmaschine an.  Fertigen Sie wiederholt ein KaWa zu einem Thema an, so entsteht, genau wie bei den ABC-Listen, Selektives Denken, welches passende Informationen wie ein Magnet anzieht und Ihr Gehirn damit füttert.
Wissenschaftler haben sogar einen eigenen Ausdruck dafür: die „Transderivationale Suche“, kurz TDS. Klingt gut, nicht wahr?
Machen Sie KaWa.s – es dauert nicht lange und bringt viel!

Denkwerkzeug KaWa Beispiele

Aber: wie genau macht man das?

  • Schreiben Sie Ihr Thema in großen Buchstaben auf ein Blatt Papier.
  • Dann schauen Sie. dass Sie zu jedem Buchstaben mindestens eine passende Bedeutung finden (sollte das nicht bei jedem Buchstaben gelingen – macht nix, siehe weiter unten).
  • KaWa.s sind für Sie selbst, es muss sie kein anderer verstehen
  • Wenn Ihnen zu einem Buchstaben nichts einfällt – kein Problem – dann bleibt dieser Buchstabe halt frei.
  • Die Methode besteht darin, zu einem Thema mehrere KaWa.s im Abstand von Stunden, Tagen und Wochen zu machen.

Hinweis Nr. 1: Wenn Sie ein KaWa erstellen, strengen Sie sich bitte nicht besonders an. Wenn Sie versuchen, das beste KaWa der Welt zu produzieren, ist das kontraproduktiv (und klappt eh nicht). Die genialsten Ideen entstehen meist durch spielerisches Beschäftigen mit dem Thema. Einfach so, ein wenig herumzeichnen, ein wenig herumdenken.
Und: Sie müssen sich auch nicht unbedingt 100%ig an die

„Regeln zur Erstellung des DENKWERKZEUG KaWa“

halten. Die gibt es nämlich gar nicht. Also dürfen Sie auch schummeln. Aber nur wenn Sie mich nicht verraten  (-:

Hinweis Nr. 2:  LESEN macht zwar schlauaber nur TUN erzeugt KÖNNEN!!

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Eine Antwort auf KaWa

  1. Karin Krieger sagt:

    Ich bin total begeistert von Deinen heutigen Vorschlägen Deines Newsletters, Wolfgang!
    Nicht, daß es mir an kreativem (Träumen!) Denken mangelt. Aber genial finde ich alle diese Möglichkeiten, um mein Gehirn „umzuschalten“, von einem Thema zum nächsten. Ähnlich wie Disney das gelöst hat mit drei Büros.
    Das Spielerische der ABC-Listen und des KaWa spricht mich sehr an; Mindmapping steht schon lange auf meiner ToDo-Liste und jetzt bin ich angeregt, es in die Tat umzusetzen!
    Danke!

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